Aus dem Alltag einer Übersetzerin

Bild eines Steins mit Inschrift

Mein erstes Mal: Post-Editing einer maschinellen Übersetzung

Maschinelle Übersetzung ‒ kaum ein Begriff polarisiert in der Übersetzungsbranche so sehr wie dieser. Die einen verfluchen ihn als Machwerk des Teufels, dazu gedacht, uns Übersetzern die Arbeit wegzunehmen. Die anderen heißen die Vorteile der neuen Technik willkommen und preisen sie als Technologie der Zukunft, mit der sich Geld und Zeit sparen lässt. Ich bin […]

Grafik zur Emotion Verzweiflung

7 Emotionen beim Übersetzen

Am Wochenende durfte ich sie mal wieder erleben, die 7 Übersetzungsemotionen. Durch die ich bei großen Übersetzungsprojekten regelmäßig durch muss. Von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt – und wieder zurück.

Bild einer schlafenden Robbe

Von einer, die auszog, das Urlaubmachen zu lernen

Selbst und ständig, so lautet die Devise vieler Freiberufler, und ich nehme mich da nicht aus. Zu meiner Arbeit gehört es, ständig erreichbar und verfügbar zu sein. Zu meiner Freiheit als Selbstständiger gehört das dazu. Fluch und Segen zugleich. Wenn ich kein Internet verfügbar habe, bin ich unruhig. (Sind das eigentlich Anzeichen einer Suchterkrankung?)

Screenshot einer Textbearbeitung im PDF

Dieses PDF!

PDFs sind als Dateiformat kaum noch aus unserem Leben wegzudenken. Jede Rechnung bekommen wir heute als PDF, Infos und ebooks lesen wir als PDF. Es ist ein (scheinbar) unkompliziertes Daten-Austauschformat mit dem Ziel, Kompatibilitätsprobleme zwischen Programmen oder auch nur Programmversionen zu vermeiden. Ich nutze verschiedene PDF-Tools für verschiedene Verwendungszwecke.

Warum Übersetzen mein Traumjob ist

Mehr im Augenwinkel habe ich in meiner Facebook-Timeline das Wort „Lieblingsjobs‟ wahrgenommen und bin sofort hellhörig geworden. Die liebe Annette Lindstädt veranstaltet eine Blogparade zu diesem Thema: I love my job. Klar, dass ich da mitmachen muss!
Sie hat sogar ein paar Fragen entwickelt, an denen orientiere ich mich jetzt mal, um meine tausend Gedanken zu meinem Lieblingsjob zu strukturieren.

Screenshot Dragon

Dragon ‒ mein neuer Mitbewohner

Gestatten: Das ist mein neues Haustier, ein Drache. Er ist kürzlich bei mir eingezogen. Und verhält sich beinahe wie ein richtiges Haustier. Er braucht Futter, er möchte, dass man mit ihm redet, und man kann ihn schlafen schicken und wieder aufwecken.

Mein erstes Mal: Coworking

Ich wollte Coworking immer schon mal ausprobieren, und jetzt habe ich die Gelegenheit bzw. den Anlass. Den Rechner unter den Arm klemmen und an einen externen Schreibtisch umziehen, den mir ein findiger Coworking-Anbieter stunden- oder tagesweise gegen Geld anbietet, das schaue ich mir jetzt mal an.

Notebook und Taschenrechner

Übersetzungen transparent kalkulieren

Neulich unterhielt ich mich mit einer Übersetzerkollegin über Honorare, über die Bezahlung pro Wort oder Zeile im Vergleich zu Stundenhonoraren. Ich berichtete ihr, in welcher Spanne meine damit erzielten Stundenhonorare liegen. Sie war ganz erstaunt, dass da so erhebliche Schwankungen drin sind. Sie rechne eigentlich nur nach Stunden ab, ihr Satz dafür wäre fest.

Abbildung einer Uhr

Unpünktlichkeit eine Selbstverständlichkeit?

Neulich las ich im Blog einer russischen Übersetzungsagentur einen Beitrag mit dem Titel: „How bad is a late translation delivery really?‟ Und als Browsertitel: „Expecting 100 % punctuality from a translator is unrealistic‟. Das hat mich doch ziemlich erstaunt. Ist das so? Sind Übersetzer wirklich so schwarze Schafe, was Pünktlichkeit angeht?

Lotta Lundgren Kochbuch innen

Frisch erschienen aus meiner Übersetzerfeder: Lotta Lundgrens “Komm du mir nach Hause”

Ich finde ja, es ist immer ein ganz besonderer Lohn meiner Mühen, wenn Belegexemplare von Büchern, die ich übersetzt, geschrieben oder lektoriert habe, in der Post sind. Denn schon als Kind habe ich ja gesagt: „Ich will Bücher machen.“ Deshalb bin ich heute Übersetzerin und Autorin. Und jetzt habe ich wieder ein Buch „gemacht“. Übersetzt nämlich.