Aus dem Alltag einer Übersetzerin

Blogparade – Die Last mit den erklärungsbedürftigen Berufen

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit lag mein Schwerpunkt auf dem Lektorat. Auf die Frage: „Was machen Sie so beruflich?“ habe ich also geantwortet: „Ich bin Lektorin.“ – – – (1 Strich entspricht in etwa 10 Sekunden Schweigen.) Dann, nach einer ganzen Weile antworten immerhin einige: „Ach so, Sie korrigieren Rechtschreibung?“ Ja, das auch. 

Die Crux mit der Technik (-übersetzung)

Fachübersetzung ist  – nach meinem Verständnis – der Oberbegriff für alle Übersetzungen von Texten, die sich mit einem bestimmten sachbezogenen Themenbereich auseinandersetzen, sich daher auch durch eine spezifische Fachsprache auszeichnen. Sie grenzen sich damit von literarischen und wissenschaftlichen Übersetzungen ab. Fachübersetzungen können z.B. Medizintexte, juristische Texte oder Texte aus dem Bereich der Technik oder der Wirtschaft sein.

Maschinelle Übersetzungen

Die landläufige Meinung, in einer so hoch technologisierten Welt würden Übersetzungen von Computern maschinell erstellt, hält sich hartnäckig. Und natürlich bietet Google mit dem Übersetzer ein scheinbar hilfreiches Tool. Für das Englische mag das vielleicht noch funktionieren, um den Text in Grundzügen zu verstehen, weil die Datenbasis groß genug ist (Google vergleicht webweit Übersetzungen nach gleichen Strukturen und Mustern). Aber wie sieht das für das Schwedische aus?

Dekoratives aus Beton und Mosaik innen

Frisch erschienen: Dekoratives aus Beton & Mosaik

Es gibt wohl kaum ein passenderes Ende für eine Tagung der Literaturübersetzer. Da war ich doch am Wochenende beim 9. Wolfenbüttler Gespräch, der Jahrestagung des VDÜ, und was erwartet mich in der Post, als ich nach Hause komme? Die druckfrischen Belegexemplare meiner neusten Übersetzung.

Autofokus innen

Übersetzerstolz: Autofokus ist da!

Gestern ist das Belegexemplar meiner ersten Buchübersetzung gekommen. Hach, da lacht das Übersetzerherz. Ich bin stolz, ja. War ja auch ein hartes Stück Arbeit, und Moritz Motte hat mich jetzt fast ein halbes Jahr lang begleitet.