Aus dem Alltag einer Übersetzerin

Screenshot einer Textbearbeitung im PDF

Dieses PDF!

PDFs sind als Dateiformat kaum noch aus unserem Leben wegzudenken. Jede Rechnung bekommen wir heute als PDF, Infos und ebooks lesen wir als PDF. Es ist ein (scheinbar) unkompliziertes Daten-Austauschformat mit dem Ziel, Kompatibilitätsprobleme zwischen Programmen oder auch nur Programmversionen zu vermeiden. Ich nutze verschiedene PDF-Tools für verschiedene Verwendungszwecke.

Warum Übersetzen mein Traumjob ist

Mehr im Augenwinkel habe ich in meiner Facebook-Timeline das Wort „Lieblingsjobs‟ wahrgenommen und bin sofort hellhörig geworden. Die liebe Annette Lindstädt veranstaltet eine Blogparade zu diesem Thema: I love my job. Klar, dass ich da mitmachen muss!
Sie hat sogar ein paar Fragen entwickelt, an denen orientiere ich mich jetzt mal, um meine tausend Gedanken zu meinem Lieblingsjob zu strukturieren.

Screenshot Dragon

Dragon ‒ mein neuer Mitbewohner

Gestatten: Das ist mein neues Haustier, ein Drache. Er ist kürzlich bei mir eingezogen. Und verhält sich beinahe wie ein richtiges Haustier. Er braucht Futter, er möchte, dass man mit ihm redet, und man kann ihn schlafen schicken und wieder aufwecken.

Mein erstes Mal: Coworking

Ich wollte Coworking immer schon mal ausprobieren, und jetzt habe ich die Gelegenheit bzw. den Anlass. Den Rechner unter den Arm klemmen und an einen externen Schreibtisch umziehen, den mir ein findiger Coworking-Anbieter stunden- oder tagesweise gegen Geld anbietet, das schaue ich mir jetzt mal an.

Notebook und Taschenrechner

Übersetzungen transparent kalkulieren

Neulich unterhielt ich mich mit einer Übersetzerkollegin über Honorare, über die Bezahlung pro Wort oder Zeile im Vergleich zu Stundenhonoraren. Ich berichtete ihr, in welcher Spanne meine damit erzielten Stundenhonorare liegen. Sie war ganz erstaunt, dass da so erhebliche Schwankungen drin sind. Sie rechne eigentlich nur nach Stunden ab, ihr Satz dafür wäre fest.

Abbildung einer Uhr

Unpünktlichkeit eine Selbstverständlichkeit?

Neulich las ich im Blog einer russischen Übersetzungsagentur einen Beitrag mit dem Titel: „How bad is a late translation delivery really?‟ Und als Browsertitel: „Expecting 100 % punctuality from a translator is unrealistic‟. Das hat mich doch ziemlich erstaunt. Ist das so? Sind Übersetzer wirklich so schwarze Schafe, was Pünktlichkeit angeht?

Lotta Lundgren Kochbuch innen

Frisch erschienen aus meiner Übersetzerfeder: Lotta Lundgrens “Komm du mir nach Hause”

Ich finde ja, es ist immer ein ganz besonderer Lohn meiner Mühen, wenn Belegexemplare von Büchern, die ich übersetzt, geschrieben oder lektoriert habe, in der Post sind. Denn schon als Kind habe ich ja gesagt: „Ich will Bücher machen.“ Deshalb bin ich heute Übersetzerin und Autorin. Und jetzt habe ich wieder ein Buch „gemacht“. Übersetzt nämlich.

Blogparade – Die Last mit den erklärungsbedürftigen Berufen

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit lag mein Schwerpunkt auf dem Lektorat. Auf die Frage: „Was machen Sie so beruflich?“ habe ich also geantwortet: „Ich bin Lektorin.“ – – – (1 Strich entspricht in etwa 10 Sekunden Schweigen.) Dann, nach einer ganzen Weile antworten immerhin einige: „Ach so, Sie korrigieren Rechtschreibung?“ Ja, das auch. 

Die Crux mit der Technik (-übersetzung)

Fachübersetzung ist  – nach meinem Verständnis – der Oberbegriff für alle Übersetzungen von Texten, die sich mit einem bestimmten sachbezogenen Themenbereich auseinandersetzen, sich daher auch durch eine spezifische Fachsprache auszeichnen. Sie grenzen sich damit von literarischen und wissenschaftlichen Übersetzungen ab. Fachübersetzungen können z.B. Medizintexte, juristische Texte oder Texte aus dem Bereich der Technik oder der Wirtschaft sein.

Maschinelle Übersetzungen

Die landläufige Meinung, in einer so hoch technologisierten Welt würden Übersetzungen von Computern maschinell erstellt, hält sich hartnäckig. Und natürlich bietet Google mit dem Übersetzer ein scheinbar hilfreiches Tool. Für das Englische mag das vielleicht noch funktionieren, um den Text in Grundzügen zu verstehen, weil die Datenbasis groß genug ist (Google vergleicht webweit Übersetzungen nach gleichen Strukturen und Mustern). Aber wie sieht das für das Schwedische aus?