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	<title>Übersetzer Archive | Ricarda Essrich - Buch. Übersetzung. Text</title>
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	<title>Übersetzer Archive | Ricarda Essrich - Buch. Übersetzung. Text</title>
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		<title>Endlich im Druck: Positionierung als freiberuflicher Übersetzer</title>
		<link>https://essrich.de/buch-positionierung-spezialisierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ricarda Essrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2017 07:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Diversifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Dolmetscher]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Spezialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich ist mein Manuskript zu "Positionierung als Dolmetscher und Übersetzer" in den Druck gegangen. Ich bin unglaublich stolz und kann es kaum erwarten, bis ich die Belegexemplare in den Händen halte. Worum es geht? Ich beschäftige mich mit der Frage, ob man sich besser spezialisieren oder diversifizieren sollte, um als Übersetzer oder Dolmetscher erfolgreich zu sein.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe ein Buch geschrieben, einen Ratgeber für Übersetzer und Dolmetscher, die an ihrer Positionierung arbeiten wollen. Es erscheint in Kürze ‒ höchste Zeit, es hier im Blog endlich mal vorzustellen.</strong></p>
<p>Das Projekt gärt schon eine ganze Weile in mir. Angefangen hat es mit einem Artikel zum Thema Spezialisierung, den ich vor einigen Jahren im Polyglott, der Mitgliederzeitschrift des BDÜ Badenwürttemberg, veröffentlicht hatte. Es folgten weitere Artikel und dann die Anfrage für einen Vortrag bei den Praxistagen der Uni Germersheim. Ui, war ich da aufgeregt! Aber das Feedback zeigte mir, dass das Thema vielen auf den Nägeln brannte. Ich beschloss, ein eBook zu dem Thema zu veröffentlichen. Wenn ich gerade einmal nicht so viel zu tun hatte, schrieb ich auf der Basis meines Vortrags drauf los. Aber bald kamen andere, bezahlte Projekte, die mir die Zeit fürs Schreiben nahmen. Ich stellte fest: Ich brauchte Druck von außen, sonst würde ich das Buch nie fertigstellen.</p>
<p>Im Herbst 2015 verkündete ich daher bei einem Vortrag im Rahmen der DKonf 15, das eBook zum Vortragsthema würde noch im gleichen Herbst erscheinen, und ich versprach, es den Besuchern meines Vortrags dann zu schicken. Und rührte es bis Januar 2016 nicht mehr an. Zu viele Aufträge, zu viel los, andere Prioritäten. Aber es wurmte mich. Da lag ein halbfertiges Buchmanuskript in meiner digitalen Schublade, und ich schaffte es nicht, es zu beenden! Ich beschloss: Es muss ein Projekt werden, ein bezahltes Projekt, das einen Platz in meiner Projektliste und vor allem eine Deadline bekam. Und so bot ich das Buch dem BDÜ Fachverlag an, bekam einen Vertrag und ‒ das wichtigste ‒ eine Deadline. Eine großzügige zwar, aber ich hatte immerhin einen festen Termin, bis zu dem mein Buch endlich fertig werden musste.</p>
<p>Und nun ist es fertig und im Druck. Ich kann kaum erwarten, mein erstes Exemplar in den Händen zu halten. Und obwohl ich jedes Jahr wegen der Kochbuchübersetzungen einige Belegexemplare im Briefkasten habe, ist es bei einem selbst verfassten Werk doch etwas ganz Besonderes (wenn auch nicht mehr ganz so aufregend wie bei meinem <a href="https://www.amazon.de/Mein-neues-Leben-Schweden-Einwandern/dp/3865511546/ref=sr_1_6?ie=UTF8&amp;qid=1488783140&amp;sr=8-6&amp;keywords=Ricarda+Essrich" target="_blank" rel="noopener noreferrer">allerersten Buch</a>).</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>Tadaaa: Positionierung als freiberuflicher Übersetzer. Spezialisierung oder Diversifikation?</strong></h2>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-70" src="https://essrich.de/wp-content/uploads/2019/08/978-3-938430-87-3-212x300.jpg" alt="Cover Positionierungsbuch" width="212" height="300" srcset="https://essrich.de/wp-content/uploads/2019/08/978-3-938430-87-3-212x300.jpg 212w, https://essrich.de/wp-content/uploads/2019/08/978-3-938430-87-3-497x705.jpg 497w, https://essrich.de/wp-content/uploads/2019/08/978-3-938430-87-3-450x638.jpg 450w, https://essrich.de/wp-content/uploads/2019/08/978-3-938430-87-3.jpg 500w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></p>
<p>Ich hatte tatkräftige Unterstützung bei diesem Buch, ich durfte nämlich einige Kolleginnen und einen Kollegen zu ihren Spezialisierungen interviewen. Danke also an <strong>Tanja Güllicher, Olga Dmitrieva, Nina Sattler-Hovdar, Caroline Elias</strong> und <strong>Magnús Kristinsson</strong>, die dazu beigetragen haben, dass es nun ein so schönes, vielfältiges Werk zum Thema Positionierung und Spezialisierung geworden ist.</p>
<p>Übrigens können Sie im <a href="http://www.bdue-fachverlag.de/onlineshop/publikationen/detail_book/123" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Onlineshop des BDÜ Fachverlags</a> schon vorbestellen.</p>
<p><strong>Fakten:</strong><br />
Titel: <strong>Positionierung als freiberuflicher Übersetzer ‒ Spezialisierung oder Diversifikation?</strong><br />
Autorin: Ricarda Essrich (Yeah!)<br />
Verlag: BDÜ Fachverlag<br />
ISBN: 978-3938430873<br />
Preis: 27 €</p>
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		<title>Übersetzungen transparent kalkulieren</title>
		<link>https://essrich.de/schwedisch-uebersetzungen-kalkulation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ricarda Essrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 09:04:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag einer Übersetzerin]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[Kalkulation]]></category>
		<category><![CDATA[schwedisch uebersetzen]]></category>
		<category><![CDATA[Stundensatz]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich unterhielt ich mich mit einer Übersetzerkollegin über Honorare, über die Bezahlung pro Wort oder Zeile im Vergleich zu Stundenhonoraren. Ich berichtete ihr, in welcher Spanne meine damit erzielten Stundenhonorare liegen. Sie war ganz erstaunt, dass da so erhebliche Schwankungen drin sind. Sie rechne eigentlich nur nach Stunden ab, ihr Satz dafür wäre fest.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Über das Kalkulieren</h3>
<p>Ich werde in der Regel nach Wörtern oder Zeilen bezahlt, aber jeder Kalkulation liegt natürlich ein Aufwandsschätzung zugrunde. Ich kalkuliere, wie lange ich voraussichtlich brauchen werde, multipliziere mit meinem Mindeststundensatz (den ich also erzielen muss, um wirtschaftlich zu arbeiten) und teile das dann durch die Anzahl an Einheiten (Wörter oder Zeilen). So erhalte ich einen Wort-/Zeilenpreis, den ich meinen Kunden anbiete.</p>
<h3>Wie ist das mit der Transparenz gegenüber den Kunden?</h3>
<p>Neulich unterhielt ich mich mit einer Übersetzerkollegin über Honorare, über die Bezahlung pro Wort oder Zeile im Vergleich zu Stundenhonoraren. Ich berichtete ihr, in welcher Spanne meine damit erzielten Stundenhonorare liegen. Sie war ganz erstaunt, dass da so erhebliche Schwankungen drin sind. Sie rechne eigentlich nur nach Stunden ab, ihr Satz dafür wäre fest. Ich erklärte ihr, dass meine Honorare vor allem abhängig von der Geschwindigkeit sind, ich kann sehr schnell tippen, und wenn ich in ein Thema gut eingearbeitet bin, ist der Durchsatz an Wörtern oder Zeilen pro Stunde eben sehr hoch, ergo auch mein Stundensatz.</p>
<p>Da bekam sie große Augen und warf mir mangelnde Transparenz gegenüber meinen Kunden vor. Wenn ich viel weniger Zeit gebraucht habe als veranschlagt, sollte ich das doch auch an die Kunden weitergeben und entsprechend die Wort-/Zeilenpreise reduzieren. Aus dieser Sicht seien Stundenpreise doch viel transparenter, ehrlicher.</p>
<p>Erst war ich ziemlich perplex. Mangelnde Kundentransparenz hatte mir noch niemand vorgeworfen. Aber stimmt das denn? Bin ich unehrlich meinen Kunden gegenüber?</p>
<h3>Sind Wort- oder Zeilenpreise wirklich intransparent und unehrlich?</h3>
<p>Ich meine nein. Der Kunde erhält von mir ein Angebot mit einem Preis, basierend auf Wort- oder Zeilenzählung im Ausgangstext. Er weiß also in dem Moment, in dem er mir das Dokument schickt, was auf ihn zukommt. Er erklärt sich mit dem Preis einverstanden, ist bereit, genau diese Summe für diese Übersetzung zu bezahlen.</p>
<p>Wenn ich genauso lange brauche, wie ich vorher kalkuliert habe (und in der Regel schätze ich ganz gut, habe ich inzwischen doch ein wenig Erfahrung), sind beide Seiten zufrieden.</p>
<p>Wenn ich schneller bin als geplant, also einen höheren Stundensatz erziele als kalkuliert, kostet die Übersetzung den Kunden immer noch das Gleiche, nämlich die Summe, die er sich bereiterklärt hat zu bezahlen. Und ich freue mich über den lukrativen Auftrag. Nennt mich gierig, aber ich bin Unternehmerin, und ich will Geld verdienen, und wenn ich mehr verdiene, weil ich fleißiger bin, ist das schön.</p>
<p>Auf der anderen Seite kann ich natürlich auch danebenliegen: Das Projekt erfordert plötzlich viel mehr Recherche und Überarbeitung und am Ende bleibt von meinem schönen Stundensatz nicht mehr viel. Auch das kann passieren, das ist mein Kalkulationsrisiko, für den Kunden wird die Übersetzung trotzdem nicht teurer, nur weil ich mich verschätzt habe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich finde, es ist sogar maximal transparent, wenn der Kunde von Projektbeginn an weiß, was an Kosten auf ihn zukommt.</strong></p>
<p>Aber offensichtlich gibt es da unterschiedliche Meinungen. Wie sehen Sie das? Finden Sie Wort- oder Zeilenpreise unfair gegenüber dem Kunden? Schreiben Sie mir Ihre Meinung dazu!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bild: Daniel Friesenegger auf Pixabay</em></p>
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		<title>Unpünktlichkeit eine Selbstverständlichkeit?</title>
		<link>https://essrich.de/unpuenktlichkeit-uebersetzer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ricarda Essrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2013 11:07:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag einer Übersetzerin]]></category>
		<category><![CDATA[Freelancer]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzer]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungsagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Unpünktlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich las ich im Blog einer russischen Übersetzungsagentur einen Beitrag mit dem Titel: „How bad is a late translation delivery really?‟ Und als Browsertitel: „Expecting 100 % punctuality from a translator is unrealistic‟. Das hat mich doch ziemlich erstaunt. Ist das so? Sind Übersetzer wirklich so schwarze Schafe, was Pünktlichkeit angeht?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich las ich im Blog einer russischen Übersetzungsagentur einen Beitrag mit dem Titel: <a href="http://www.velior.ru/blog/en/2013/09/19/expecting-100-punctuality-from-a-freelance-translator-is-unrealistic/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„How bad is a late translation delivery really?‟</a> Und als Browsertitel: <strong>„Expecting 100 % punctuality from a translator is unrealistic‟</strong>.</p>
<p>Das hat mich doch ziemlich erstaunt. Ist das so? Sind Übersetzer wirklich so schwarze Schafe, was Pünktlichkeit angeht?</p>
<p>Der Autor behauptet, verspätete Lieferungen seien typisch für die Übersetzungsbranche, man müsse als Kunde/Agentur sich darauf einstellen; wenn man die Gründe für die Verspätungen in Betracht ziehe, sei das ja auch nur zu verständlich.</p>
<ul>
<li>Die meisten könnten sich kein externes Büro leisten, seien daher im Homeoffice tätig und da ja ständig Ablenkungen ausgesetzt. Aber da das Homeoffice ja Grund für schön niedrige Honorare sei, könne man das den Übersetzern nicht übel nehmen, das sei der Preis, den man für billige Übersetzungen zu zahlen habe. <em>(Das lasse ich jetzt einfach mal unkommentiert stehen, schüttele nur den Kopf.)</em></li>
<li>Es käme ja auf ein paar Stunden nicht an, solange die Arbeit anständig erledigt wurde. Auf absolute Pünktlichkeit zu bestehen, sei eine unnötige Formalität. (<em>Keine Formalität, sondern gutes Geschäftsgebaren.</em>)</li>
<li>Man müsse ja immer mit Notfällen wie Computerabstürzen etc. rechnen. (<em>Ja, da gebe ich ihm Recht, und das ist tatsächlich auch ein Grund für Verspätungen, den jeder einsehen wird.</em>)</li>
<li>Solange der Übersetzer den Kunden entsprechend vorwarnt und klar ist, dass die Verspätung nicht aus Nachlässigkeit oder Vergesslichkeit entstanden ist, seien verspätete Lieferungen okay. Es sei ein Zeichen von Professionalität, dass der Übersetzer kommuniziert, wenn er während der Arbeit feststellt, dass der Liefertermin nicht einzuhalten ist (<em>auch da stimme ich ihm im Prinzip zu.</em>)</li>
<li>Stelle man fest, dass der Übersetzer rechtzeitig angefangen hat und nicht auf den letzten Drücker, könne man Verspätungen verzeihen. Zur Kontrolle sollte man sich das TM (Translation Memory) schicken lassen, da könne man die Arbeitszeit sehen. (<em>Ja zu Punkt 1, definitiv nein zu Punkt 2. Und wenn der Übersetzer entsprechend Punkt 4 seine Verspätung ankündigt und begründet, sollten derartige Überwachungsaktionen ja auch nicht nötig sein.</em>)</li>
</ul>
<p>Dazu möchte ich feststellen:</p>
<p><strong>a) Ich habe noch nie eine Übersetzung verspätet abgeliefert.</strong></p>
<p><strong>b) Keiner der von mir beauftragten Übersetzer hat je eine Übersetzung verspätet abgeliefert.</strong></p>
<p>Geht man nochmal zu Punkt 1 zurück, wundert allerdings nicht, dass der Autor des Artikels schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wer billige Übersetzungen einkauft, zahlt später einen hohen Preis aufgrund mangelnder Qualität und eben verspäteter Lieferungen. Professionelle Übersetzer sind sicher nicht so, haben aber eben auch ihren Preis.</p>
<p><strong>Wie seht Ihr das? Habt Ihr schonmal zu spät geliefert? Und warum? Mich würde auch mal die Erfahrung deutscher Agenturen interessieren. Sind verspätete Übersetzungen Standard, oder eher die Ausnahme?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: Wolfgang Dirscherl  / pixelio.de</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blogparade &#8211; Die Last mit den erklärungsbedürftigen Berufen</title>
		<link>https://essrich.de/blogparade-die-last-mit-den-erklaerungsbeduerftigen-berufen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ricarda Essrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 10:38:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Alltag einer Übersetzerin]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Dolmetscher]]></category>
		<category><![CDATA[erklärungsbedürftige Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Lektorin]]></category>
		<category><![CDATA[technische Übersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Beginn meiner Selbstständigkeit lag mein Schwerpunkt auf dem Lektorat. Auf die Frage: „Was machen Sie so beruflich?“ habe ich also geantwortet: „Ich bin Lektorin.“ – – – (1 Strich entspricht in etwa 10 Sekunden Schweigen.) Dann, nach einer ganzen Weile antworten immerhin einige: „Ach so, Sie korrigieren Rechtschreibung?“ Ja, das auch. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://essrich.de/blogparade-die-last-mit-den-erklaerungsbeduerftigen-berufen/">Blogparade &#8211; Die Last mit den erklärungsbedürftigen Berufen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://essrich.de">Ricarda Essrich - Buch. Übersetzung. Text</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viele von uns in der schreibenden Zunft, die schwerpunktmäßig im und mit dem Internet arbeiten, stößt Kollegin Wibke Ladwig  von der <a href="http://www.sinnundverstand.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sinn und Verstand Kommunikationswerkstatt</a> immer wieder auf Erklärungsnot, wenn sie nach ihrem Beruf gefragt wird. Kommunikationsberaterin. Aha. Klingt nach viel, aber Menschen, die nicht in der Branche arbeiten, können sich meist wenig darunter vorstellen. Ist ja nicht so eindeutig wie: „Ich bin Kinderärztin.“ Und weil es nicht so ihr so geht, sondern vielen Kollegen genauso, hat sie zur Blogparade aufgerufen zum Thema</p>
<h2>Und was machen Sie so beruflich?</h2>
<p>Zu Beginn meiner Selbstständigkeit lag mein Schwerpunkt auf dem Lektorat. Auf die Frage: „Was machen Sie so beruflich?“ habe ich also geantwortet: „Ich bin Lektorin.“ – – – (1 Strich entspricht in etwa 10 Sekunden Schweigen.) Dann, nach einer ganzen Weile antworten immerhin einige: „Ach so, Sie korrigieren Rechtschreibung?“ Ja, das auch.</p>
<p>Inzwischen ist es mir zu mühselig zu erklären, was meine Arbeit als Lektorin ausmacht. Da mein Schwerpunkt sich ohnehin verlagert hat hin zu den Übersetzungen, antworte ich also jetzt auf die Frage nach meinem Beruf: „Ich bin Übersetzerin.“ Das ist eindeutiger. Das Schweigen ist nicht ganz so lang.</p>
<p>Doch auch wenn das Berufsbild an sich nicht erklärungsbedürftig scheint, zeigt sich, dass das Verständnis dieses Berufs ebenfalls von Missverständnissen geprägt ist.</p>
<h3>Missverständnis 1: Übersetzer = Dolmetscher.</h3>
<p>Ich begegne oft der Reaktion: „Sie übersetzen also bei Konferenzen?“ Nein. Ich bin Übersetzerin, keine Dolmetscherin. Übersetzer übertragen Text schriftlich aus der einen Sprache in die andere. Dolmetscher übertragen gesprochenen Text mündlich in eine andere Sprache, Mit Dolmetschen habe ich nichts zu tun. Das kann ich auch gar nicht, habe ich nie versucht, und ich habe einen Heidenrespekt vor den Kollegen, die das können.</p>
<h3>Missverständnis B: Übersetzer übersetzen Bücher. Sonst nichts.</h3>
<p>„Sie übersetzen sicher Bücher, oder? Ein toller Beruf, und sicher gut bezahlt.“ Äh, ja und nein. Ja, es ist ein toller Beruf, aber mies bezahlt. Wenn ich versuche, die Arbeitsbedingungen von Literaturübersetzern zu erklären, ernte ich in der Regel Blicke, die sagen: „Na, stell Dich nicht so an, so schlimm wird es schon nicht sein, und immerhin steht Dein Name hinterher im Buch.“ Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.</p>
<h3>Missverständnis C:</h3>
<p>Technische Übersetzungen = Bedienungsanleitungen = unverständliches Kauderwelsch. Sicher, auch ich habe schon viele vermurkste Bedienungsanleitungen gesehen, aber bitte, Leute, habt doch ein wenig mehr Fantasie. Technische Übersetzungen sind weit mehr als das – erst kürzlich habe ich <a href="http://wortsalat.info/index.php/blog/posting/crux-mit-technik-uebersetzungen" target="_self" rel="noopener noreferrer">hier </a>einen Artikel dazu verfasst. Darüber hinaus gibt es noch jede Menge andere Bereiche im Gebiet Fachübersetzungen, von Medizin über Wirtschaft bis hin zu Jura. Dennoch, es stimmt, Bedienungsanleitungen sind leider oft gruselig übersetzt, teilweise ist es schon wirklich spaßig, sie zu lesen (wenn man nicht vorhat, sie zu befolgen). Solche Übersetzungen gibt es aber (leider) in allen Bereichen, bei Fachtexten und auch bei Büchern (Sachbuch und Belletristik). Bei Fachübersetzungen liegt es oft daran, dass entweder keine muttersprachlichen Kollegen am Werk waren, das merkt man dann meist am fehlerhaften Satzbau, falschen Grammatikendungen oder der fehlerhaften Verwendung von Vokabeln, oder daran, dass die Kollegen sich in dem Fachgebiet schlicht nicht auskannten. Die Übersetzung ist dann vielleicht lesbar, aber nicht viel verständlicher, weil Fachtermini nicht richtig erfasst wurden etc. All das ist in der Regel die Konsequenz einer Keine-Zeit-und-kein-Geld-Mentalität des Auftraggebers: Gute, muttersprachliche und im Fachgebiet versierte Übersetzer sind eben oft nicht billig und nicht immer von heute auf morgen verfügbar.<br />
Dennoch: Nicht jeder technische Übersetzer übersetzt Bedienungsanleitungen, und die meisten Kollegen verstehen durchaus etwas von ihrem Handwerk.</p>
<p>Sicher ist mein Beruf nicht so schwer zu erklären wie viele der sogenannten „neuen Berufe“, wie z.B. Social Media Berater, Kommunikationsdesigner oder Trendscout. Die Blogparade „Und was machen Sie so beruflich?“ ist eine grandiose Idee, und ich bin sehr auf die Ergebnisse gespannt. Die Blogparade läuft noch bis zum 31. März 2013.<br />
<em>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/annekarakash-1527809/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1756958">Anne Karakash</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1756958">Pixabay</a></em></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://essrich.de/blogparade-die-last-mit-den-erklaerungsbeduerftigen-berufen/">Blogparade &#8211; Die Last mit den erklärungsbedürftigen Berufen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://essrich.de">Ricarda Essrich - Buch. Übersetzung. Text</a>.</p>
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